Hmm, irgendwie nicht so ganz meine Halle. Beim Parken steht man erstmal relativ weit weg von der Kletterhalle. Dann gibt es eine lange Treppe – zwar mit Rolli-Plattform-Lift, aber der ist oben an der Treppe, d. h. ich kann ihn von unten nicht bedienen. Es gibt einen barrierefreien Seiteneingang, das muss man aber wissen und entweder telefonisch den Check-in lösen oder eine Begleitperson dabei haben.
Die Anzahl der einfachen Routen (UIAA 3–4) ist mit 2 Toprope-Seilen auf 14 Meter Höhe sehr überschaubar. Der Toprope-Bereich ist sehr niedrig. O-Ton aus der Halle:
Da lohnt ja das Einbinden nicht.
Irgendwie gab es wohl auch beim Schrauben der Routen interessante Ideen. Üblicherweise schraubt man Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade innerhalb einer Sicherungslinie. Das hat den Vorteil, dass sich unterschiedliche Schwierigkeitsgrade über die gesamte Wandfläche verteilen. In Hersbruck gibt es eine Ecke, da sammeln sich alle 5er-Routen, sodass zwangsläufig ein Klettererstau entstehen muss. Das erscheint mir unlogisch.
Also wenn ich sowieso zufällig in Hersbruck bin, dann ja. Extra hinfahren würde ich nicht.
Fazit: gut geeignet Vorab: Die Halle ist barrierefrei gebaut. Komplett unproblematisch. Zwei Sachen sind mir aufgestoßen: Sonst möchte ich die Halle als nice und niedlich beschreiben. Ist jetzt keine Kletterhalle mit mega viel Platz. Braucht‘ s aber auch nicht. Der TopRope-Bereich ist abwechslungsreich geschraubt und hat durchaus auch mal einen Vorsprung drin. Der macht schon…
Fazit: kaum geeignet Da muss ich leider ehrlich sein. Im baulichen Konzept der Bambule ist Barrierefreiheit nicht vorgesehen. Es gibt keinen Behindertenparkplatz, der Parkplatz an sich ist grob geschottert, zum Eingang gibt es eine hohe Stufe. Toiletten und Duschen setzen schon ein bisschen mehr Mobilität voraus. Der Toprope-Bereich ist nur über eine lange Treppe zu…
Fazit: mit Einschränkungen Die DAV-Kletterhalle ist ein geniales Beispiel dafür, wie Kletterhallen dank Personal so barrierefrei wie möglich werden. Baulich null barrierefrei – hier reißts das Personal echt raus. Wir waren so überzeugt von der Halle und dem Personal, dass wir sogar 2 Tage in Folge dort waren. Wir kommen wieder weil: Ein fußläufiger Kletterpartner…
Fazit: gut geeignet Die Kletterhalle liegt in eine Industriegebiet ist neu und modern. Also dem Navi nicht gleich vertrauen und lieber der Beschildung folgen. Der Zugang zur Halle ist ganz einfach – easy auch für reine Rolli-Seilschaften. Das Personal ist gerne behilflich. Wichtig zu erwähnen ist mir,dass dort jährlich eine Stadtmeisterschaft im Klettern ausgetragen wird…
Fazit: sehr gut geeignet Es gibt Kletterhallen, die ich als mein erweitertes Wohnzimmer betrachte. Das Basislager gehört – trotz der Entfernung – jetzt dazu. Was für ein geiler Laden. Wo fang ich denn da an mit den barrierefreien und inklusiven Lobpreisungen? Was ich einfach mega finde: Wir kommen wieder. Schon wegen dem Versprechen, dass der…
Fazit: mit Einschränkungen Die Frankenjura Academy – früher bekannt als Magnesia Kletterhalle Forchheim – ist eine ältere Kletterhalle in einer ehemaligen Industriehalle und schon deshalb hat beim Bau keiner an Inklusion gedacht. Die Empfehlung ist tatsächlich, mit fußläufiger Begleitperson und noch ein paar Gehmetern im Akku zu kommen. Einfach an der Theke Bescheid geben, dann…